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Select-Tour Steiermark 2006


Ein Kurzbericht über vier Tage in Österreich

Vom 25. - 28. Mai haben wir mit unserer Mannschaft, bestehend aus den Fahrern Jan Busse (FC St. Pauli), Elmar Hantzsch (SWB Enordia Bremen), Tobias Dörrer (VC Klingthal), Karsten Keunecke (TV Jahn Siegen) und Oliver Stock (SV Dassow 24), an der Steiermarkrundfahrt teilgenommen.

Leider erreichten unser Sportlicher Leiter Andreas und Peter als sechster Mann den Startort nicht, so daß wir auf uns allein gestellt waren.

An allen Tagen konnten wir uns über sonniges Wetter und Temperaturen um die 25° C erfreuen, lediglich am Schlußtag begann es zum Ende des Rennens zu regnen. Aufgrund unserer Konkurrenten mußten wir unsere Ziel sehr bescheiden abstecken; es waren zwei Mannschaften aus Slowenien, die die Rundfahrt dominierten, und sämtliche GS III aus Österreich am Start.

Vielleicht hätten wir Jan sagen sollen, daß es im Grazer Umland durchaus den einen oder anderen Hügel gibt, so verpasste er, alleine dem Feld hinterherjagend, auf der ersten Etappe die Karenzzeit, während wir in der Ortsgruppe keine Minute zu langsam waren. Elmar konnte sich auf den Schlußrunden in der Spitzengruppe halten, aber ohne Betreuer ging ihm das Wasser und somit der Druck aus.

Auf dem zweiten Tagesabschnitt gab es etwas sehr Seltenes: das Feld wurde wegen eines Fahrfehlers angehalten und diskutierte mit den Verantwortlichen. Da das mehr als fünf Minuten dauerte, konnte Olli wieder aufschließen, der auf dem Weg zur frühen Bergwertung reißen lassen mußte. Die Etappe wurde gekürzt und wir bezogen unser Quartier im freundlichen Kärntner Hof!

Nach einer Parkplatzsuche ohne Berührungssuche starteten wir am dritten Tag auf eine 28 Kilometer Runde. Es war lediglich eine Welle eingezeichnet, dementsprechend hoch war das Tempo. Tobias, Elmar und Karsten fuhren in der zweiten Gruppe, Olli verabschiedete sich eine Runde vor Rennende vom Besenwagenfahrer, nachdem der WA mitteilte, das die Karenzzeit bereits überschritten sei: Er hatte zu diesem Zeitpunkt auch lediglich einen 39er Schnitt auf dem Tacho...

Es gab noch einen kleinen Transfer in die Berge und schon bezogen wir ein Zimmer in einer richtig muggeligen Pension. Wir duschten, packten aus, machten die Wäsche fertig und packten dann alles wieder ein: Wir waren leider falsch!

Am Morgen der Schlußetappe startete Jan zu einer Trainingsausfahrt und Olli machte heute den Betreuer. Obwohl der Kurs sehr hügelig und das Wetter in der Ferne eher unfreundlich aussah, war unseren Fahrern klar, daß sie alle das Ziel erreichen mußten!

Die Beine waren sicherlich nicht die Besten, aber die Drei bissen sich durch und belegten so in der Mannschaftswertung Platz 15 von insgesamt 17, die es in die Wertung schafften - ohne Materialwagen, Massage und sonstige Annehmlichkeiten!

Mit der Organisation waren wir alle sehr zufrieden und hatten einen sehr hohen Spaßfaktor auf dieser Tour, trotzdem mußten wir feststellen, daß Rennen durch die Berge vielleicht ein wenig des Trainings bedürfen.